Café Miteinander

Jetzt gibt es in Reute ein Café “Miteinander”

Schon vor vier Jahren entstand in der Solidarischen Gemeinde Reute-Gaisbeuren der Wunsch nach einem Ort, an dem sich die Menschen begegnen können, Jung und Alt. So entwickelte sich die Idee des Café “Miteinander”: ein Ort für Gespräch, für Austausch, für neue Freundschaften.

Am 13. November 2016 wurde es im Foyer des Katholischen Gemeindehauses Reute eröffnet.

Konstantin Eisele, Vorsitzender der Solidarischen Gemeinde: “Das Café ‘Miteinander’ ist ein weiterer Baustein neben unseren sozial-karitativen Angeboten wie Besuchsdienst, Fahr- und Begleitdienst, erweiterter Nachbarschaftshilfe und unseren anderen geselligen Angeboten wie Wandern und Singen.” Dank der Katholischen Kirchengemeinde wurde für das Café im Foyer des Katholischen Gemeindehauses ein schöner, ein passender Ort gefunden.

Die Idee, das Café im Kath. Gemeindehaus einzurichten entstand in einem Arbeitskreis bei einem Workshop am 28.04.2016. Vor allem Pfarrer Werner unterstützte diesen Vorschlag von Anfang an und überzeugte seinen Kirchengemeinderat sehr schnell. Ein Team um Claudia Stehle hat in wenigen Wochen mit einigen bunten Vorhängen und einer leichten Bestuhlung ein gemütliches Café entstehen lassen,  in dem sich Besucher richtig wohl fühlen können.

Dr. Eisele bedankte sich ausdrücklich bei allen, die diese Begegnungsstätte ermöglicht haben und das Eröffnungsfest vorbereitet haben. Auch aus der Gemeinde gibt es Unterstützung für das Engagement der Solidarischen Gemeinde: Familie Göser aus Reute spendete den gesamten Erlös aus ihrem Hausflohmarkt. Unter großem Applaus wurde an diesem Tag der Scheck über beachtliche 2.200 Euro übergeben. Willi Kessler verzichtete auf Geschenke zu seinem 80. Geburtstag – zugunsten der Solidarischen Gemeinde. Das Kloster Reute und die Raiba Reute-Gaisbeuren zeigten sich ebenfalls sehr großzügig.

Die Aufnahme in das Förderprogramm “Gemeinsam sind wir bunt” des Landes-Sozialministeriums zeigt, wie aktuell und wichtig die Projekte des Solidarischen Gemeinde eingeschätzt werden. Nur 24 weitere Initiativen wurden landesweit in das Programm aufgenommen.

Der stellvertretende Bürgermeister Benno Schultes war zur Eröffnung gekommen, um die Glückwünsche von Bürgermeister Roland Weinschenk zu überbringen. Er lobte das Engagement der Solidarischen Gemeinde insbesondere die Zielstrebigkeit von Herrn Dr. Eisele. Auch Ortsvorsteher Achim Strobel ist überzeugt: “Damit wird unser Ort noch lebenswerter.”

Bei Kaffee/Kuchen und Livemusik des spontan gegründeten “Trio Café Sol” – mit Chorleiterin Bernadette Behr am Piano, Hartmut Staib (Geige und Kontrabass) und Pfarrer Stefan Werner (Oboe und Akkordeon) feierten die Besucher ihr neues Café, das sicher ein Ort für viele schöne und interessante Begegnungen sein wird.

Nicht nur im Vorfeld, auch in Zukunft ist tatkräftige Hilfe nötig – im Moment haben sich rund 20 Bürgerinnen und Bürger als ehrenamtliche Helfer angeboten. Wer sich ebenfalls engagieren möchte, ist herzlich eingeladen.

Geöffnet wird das Café  vorerst mittwochs von 14.30 bis 17.30 Uhr und am ersten Sonntag eines Monats zur gleichen Zeit. Weitere Öffnungszeiten sind von den Betreibern aber geplant. Es wird Kaffee und Tee aus fairem Handel angeboten. Eine Bezahlung erfolgt auf Spendenbasis.

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